Mit dem Lokalredakteur der Waiblinger Kreiszeitung Andreas Kölbl

Shownotes

Sonderfolge: Dr. Marc Funk, Geschäftsführer der WTM Waiblingen, im Gespräch mit dem Lokalredakteur der Waiblinger Kreiszeitung, Andreas Kölbl.

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00:00:01: Liebe Hörer und Hörer, heute ist im Weiblinger Stadtgeflüster der Chefredakteur der Weiblinger Kreiszeitung Andreas Köbel zu Gast.

00:00:07: Mein Name ist Marc Funk und ich freue mich, dass Sie heute dabei sind.

00:00:17: Guten Morgen Herr Köbel.

00:00:18: Schön, dass Sie heute zu Gast bei uns im Stadtgeflüster sind und Teil unseres Podcasts sind.

00:00:24: Jetzt sind Sie ja unser Lokalredakteur.

00:00:26: Normalerweise befragen Sie mich und heute machen wir eigentlich wie ein Art von Rollenspiel.

00:00:32: Ich befrage Sie was ganz Neues.

00:00:34: Wie geht's Ihnen denn dabei?

00:00:35: Wie fühlen Sie sich?

00:00:36: Das ist tatsächlich ziemlich ungewohnt.

00:00:39: Also eine gewisse Aufregung kann ich gar nicht leugnen.

00:00:42: Da fühle ich mal mit, wie so den Leuten geht, die ich immer so interviewe.

00:00:45: Wobei ich ja damit schreibe, wenn das nicht gleich aufgenommen wird.

00:00:49: Das ist dann ein bisschen niederschwelliger dann vielleicht auch.

00:00:52: Gut,

00:00:52: ich sehe ja noch mal immer schon Ihre Telefonnummer und dann weiß ich ja, oh Achtung, jetzt wird's wichtig.

00:00:56: Aber jetzt, wie kommt man denn eigentlich zum Lokaljournalismus?

00:01:00: War das schon zu Schulzeiten, Ihr Berufswunsch?

00:01:03: Oder haben Sie schon auch für die Schülerzeitung gearbeitet?

00:01:05: Oder wie war denn der Weg zum Journalisten, zum Lokaljournalisten?

00:01:09: Als ob sie es geahnt haben, es war tatsächlich so.

00:01:12: Wir haben irgendwann in der Schulzeit in Schandorf damals eine Schülerzeitung gegründet, auch ganz ohne Begleitung einer Lehrkraft.

00:01:21: Das haben wir auch mehrere Jahre durchgezogen bis zum Abi und während des Studiums in Freiburg.

00:01:26: Sie haben ja auch in Freiburg gesprochen.

00:01:27: Ja, haben wir auch was Gemeinsames.

00:01:29: Da habe ich dann für die bayerische Zeitung als freie Mitarbeiter gearbeitet.

00:01:32: Und dann habe

00:01:33: ich vielleicht schon Ihre Artikel während dem Studium gelesen.

00:01:36: Das ist möglich.

00:01:37: Das kann durchaus sein, wenn Sie fleißig die bayerische Zeitung gelesen haben.

00:01:40: Aber das war jetzt nicht so intensiv.

00:01:42: Da hatte ich auch ein paar andere Dinge im Kopf.

00:01:44: Studium und die Stadtentdecken.

00:01:48: Aber später, als ich dann zurückkam hier ins Remstal, da war das, das hat sich praktisch von selbst ergeben, das war ein Selbstläufer, dass ich da wieder bei den Schondervernachrichten wieder einruf, also damals bei Hans-Peter Burghardt, wo ich schon ein Praktikum gemacht hätte nach dem Abi, und so kam das.

00:02:07: Ich war mehrere Jahre ein sehr fleißiger, freier Mitarbeiter.

00:02:11: Und die Schülerzeitung hieß wie Schlagloch.

00:02:15: Und was war hier?

00:02:15: Können Sie sich noch an den ersten Artikel erinnern, den Sie geschrieben haben?

00:02:20: Haben Sie irgendwelche Lehrer charakterisiert?

00:02:22: Um ehrlich zu sein, nein.

00:02:24: Ich überhaupt nicht mehr.

00:02:26: Also wir haben auch mal Lehrer interviewt natürlich.

00:02:29: Es war aber auch ein bisschen so Freizeitorient.

00:02:32: Politik.

00:02:33: Es war viel Politik dabei.

00:02:34: Damals war so die Demos gegen Wackersdorf war das Thema und also solche Dinge Friedensbewegungen.

00:02:41: Es waren die achtziger Jahre.

00:02:43: Und dann war halt auch Freizeit, hat man auch die meisten Schaltplatten besprochen.

00:02:47: Also wir machen jetzt einen Aufruf, wenn noch jemand von den Hörern der Schoendorfer eine Umgebung ist und noch ein Exemplar dieser Schülerzeitung halt bitte kopieren, zuschicken.

00:02:56: Wir gucken da mal rein, was damals geschieht.

00:02:58: Dankeschön,

00:02:59: ich habe fast alle, aber es ist glaube ich nicht vollständig.

00:03:01: Aber

00:03:01: Sie haben es ja gesagt, dann waren Sie bei der WKZ oder bei den Schoendorfer Nachrichten und... Ihr allererster Arbeitstag.

00:03:08: Haben Sie noch eine Erinnerung daran?

00:03:10: Wissen Sie, wie Sie reingelaufen sind, wie es ablief, was man mit Ihnen gemacht hat?

00:03:15: Und vor allem können Sie sich noch an den allerersten Artikel erinnern, den Sie als Lokaljournalist veröffentlicht haben.

00:03:24: Ja, also mein allererster Arbeitstag.

00:03:26: Man muss vielleicht auch erklären, dass Sie schon noch von Nachrichten und die Weiblinge Kreiszeitungen zusammengehören.

00:03:30: Das ist der Zeitungsverlag Weibling.

00:03:32: Das gehört außerdem auch die Winnen der Zeitung und die Weltsheimer Zeitung.

00:03:37: Woran ich mich erinnern kann, das war eigentlich so mein erster Artikel als Praktikant.

00:03:42: Da hat man mich dann halt erst mal, das macht man so, wenn da jemand neu anfängt, noch nie ein Artikel veröffentlicht hat, dann schickt man ihn mal wohin, wo man nichts kaputt machen kann.

00:03:50: Wenn der Artikel nachher nicht erscheint, dann macht es auch nichts aus.

00:03:53: Das heißt, ich wurde ins Freibad geschickt, mache doch mal eine Freibadrebertage.

00:03:58: Und es hat Spaß gemacht, dass Freibad sich sowieso gut kannte, die Ziegelei in Schandorf.

00:04:03: Und das waren der erste Artikel, der auch veröffentlicht wurde.

00:04:06: Kann man wahrscheinlich noch im Archiv des Zeitungsverlags nachlesen.

00:04:10: Wenn man die alten schweren Bände wählt, dann wird man den bestimmten irgendwo finden, aber also digital hinterlegt, das ist dann lang nicht mehr.

00:04:19: Die Suchfunktion des Archivs, die reichen nicht, soweit zurück leider.

00:04:22: Okay.

00:04:23: Lokaljournalisten haftet ja häufig das Klischee an, ausführlich über den letzten Hasenzichterverein zu schreiben.

00:04:29: Ist es jetzt Kronistenpflicht, ist es lokale Verankerung oder das spiegelnde Gesellschaft vor Ort?

00:04:35: Und ist es eben das, was den Lokaljournalismus ausmacht?

00:04:38: und was macht für sie?

00:04:39: guten Lokaljournalismus aus.

00:04:41: Oh, das sind viele Fragen auf einmal.

00:04:43: Der Hasenzüchterverein, das ist ja so ein bisschen der Trigger für die Lokalredakteure, weil wenn sie anderen Leuten, die nicht so da im Fach drin sind, erzählen, sie sind Lokalredakteure, manche finden es wahnsinnig spannend und andere sagen, Schreibstand über Kleinhörzüchtervereine.

00:05:02: Ich bin jetzt etwa in den Job ca.

00:05:07: Einmal, vielleicht sogar zweimal über Kleintierzüchtervereine geschrieben.

00:05:11: Einmal war es Kaninhopping, also wo die Hasen da sind, dann ist das springend.

00:05:14: Und das andere Mal war es tatsächlich so eine Kleintierschau.

00:05:17: Also es kommt quasi nie vor.

00:05:20: Noch dazu ist auch immer die Frage, wie ... Macht man sowas?

00:05:25: Mit welcher Wertschätzung geht man an sowas ran?

00:05:28: Da habe ich schon immer dafür plädiert, die jeden die Wertschätzung zukommen zu lassen, die er eigentlich auch verdient hat für das, was er tut und das dann auch nicht von oben herabt, da irgendwie zu beurteilen.

00:05:41: Aber Wirklichkeit heutzutage, unsere Themenauswahl findet eigentlich ganz anders statt.

00:05:50: immer alle Vereine abbilden.

00:05:54: Und dann nerv ich manchmal auch den Wirtschaftsförderer mit Fragen zum Handel.

00:05:58: Ich kann mich gar nicht dran erinnern.

00:06:01: Weil wir wissen, dass das die Leute sehr interessiert.

00:06:04: Okay, prima.

00:06:05: Und es gibt so eine Art von Schlüsselerlebnis in ihrer beruflichen Zeit, Laufbahn, was sie geprägt hat, wo sie sagen, boah, da erinnere ich mich noch wie, als wenn es gestern gewesen wäre.

00:06:17: Es gibt einfach viele spannende Termine und Geschichten, bei denen ich war.

00:06:21: Also es ist jetzt nicht das journalistische Schlüsselerlebnis.

00:06:24: In dem Sinn wüsste ich jetzt nicht, aber ich habe einfach viele tolle Termine erlebt.

00:06:29: Es ist das spannende bei diesem Beruf ist, dass man nie aus, nie aus Land immer neue Leute kennenlernt.

00:06:35: Das

00:06:35: mag die Schwiener Wirtschaftsförderung.

00:06:37: Ja, mag sein.

00:06:38: Das mag sein.

00:06:38: Sie kommen zu vielen Firmen.

00:06:40: Ich bin auch schon in vielen Wohnzimmern gesessen, wo ich normalerweise niemals hingekommen habe, die Leute.

00:06:46: haben mir ihre Lebensgeschichten erzählt oder ich war einfach mit Themen konfrontiert, von denen ich null Ahnung hatte.

00:06:54: So höre ich was über klassische Musik.

00:06:57: Ich war jetzt neulich beim Bau der süddeutschen Erdgasleitung und habe mir, ich kannte vor, das Wort Dücker nicht.

00:07:05: mittlerweile weiß ich nicht.

00:07:06: Dücker ist es, die Leitung unter der Remms.

00:07:11: solche Dinge.

00:07:12: und wenn Sie mich fragen nach einem bestimmten Highlight, das ist nicht sonderlich Niveau voll, Entschuldigung.

00:07:19: Aber es war ein großer Spaß.

00:07:21: In Bittenfeld gibt es einen Herrn, mittlerweile etwas älteren Herrn, da sammelt Bierkrüge.

00:07:27: Und er hat eine Sammlung von, ich will jetzt nicht übertreiben, schon es zehntausend, zwanzigtausend Bierkrügen, die er über Jahre hinweg gesammelt hat.

00:07:35: Und er hat da mehrere Räume, auch die Garage, das ist wie eine bietet das Magazin der Landesbibliotheken Stuttgart nur mit Biergrünen.

00:07:44: Den müssten wir ja eigentlich mit unserem Bier-Sommelier, den wir in Weiblingen haben, zusammenbringen.

00:07:48: Ja,

00:07:48: ja, also ihm geht es eher um die Behältnisse.

00:07:50: und ja, das wäre von jetzt auch mal eine gute Idee.

00:07:53: Und das fand ich so irre, was der an Elektroden erzählt hat.

00:07:57: Es sind so verrückte Leute, es sind positiv verrückt.

00:08:00: Die landen wir da auch kennen.

00:08:01: Gut, also ich sehe, dass gerade leben die Bunde Vielfalt.

00:08:04: Jetzt nehmen sie uns doch mal mit, wie sieht denn ihr typischer Arbeitsalltag aus?

00:08:10: Den gibt es so eigentlich gar nicht.

00:08:12: Manchmal hat man morgens eher noch Termine, aber auch dieser Tag ist ja schon wieder anders.

00:08:17: Jetzt sitze ich hier, mache ich sonst auch nicht.

00:08:20: Oder man fängt einfach an zu schreiben.

00:08:21: Es gibt auf jeden Fall um neun oder dreißig, haben wir immer unsere Konferenz in der Lokalredaktion.

00:08:26: Da versuche ich immer dabei zu sein, da besprechen wir halt, was wir vorhaben an dem Tag, was wir schreiben und schon immer ein bisschen gucken, ob wir dem... Themen, die man so eine Bearbeitung hat, einen richtigen Dreh gibt, ob es vielleicht andere Themen gibt, die wichtiger sind und einfach die Arbeitsaufteilung für den Tag.

00:08:47: Tagsüber wird telefoniert, recherchiert, auch online.

00:08:52: Man ist draußen in der Stadt und es wird geschrieben, es ist aber im wilden Wechsel.

00:08:56: Also ich kann jetzt nicht mehr sagen, früher war es ein bisschen mehr so.

00:09:00: Vomitag telefonieren wir, nach dem Tag schreiben wir, so ist es nicht mehr.

00:09:03: Und Sie haben es eigentlich schon gerade ein bisschen gesagt, es ist dann wirklich die Gestaltungsfreiheit des einzelnen Redakteurs.

00:09:09: Was ich sage, ich habe da ein Thema und dann wird in der Redaktionskonferenz darüber gesprochen.

00:09:14: Ist ja gut, das nehmen wir rein oder das platzieren wir in den nächsten Tagen.

00:09:17: Oder gibt es manchmal auch wirklich politischen Druck, wo man auch sah, da müssen wir jetzt was schreiben oder ist es wirklich die Redaktion, die Freiheit der Redakteurin, der Redaktion?

00:09:27: Also politische Druck, das ist wirklich ganz wichtig.

00:09:29: Es ruft nicht der Oberbürgermeister hier an und bei uns an und sagt, was wir schreiben sollen oder nicht.

00:09:35: Das hat noch keiner von den OBS, die ich... Wie viele

00:09:39: haben Sie erlebt?

00:09:40: Ich hab Wolf Heski und auch Schmidt Hieber erlebt.

00:09:45: Also keiner von denen gemacht und auch sonst von woanders auch keiner.

00:09:51: Das ist ja auch wenn wir Leserführung im Haus haben, kommt immer wieder die Frage, ob das oben von oben irgendwie auch politisch gesteuert ist, was wir schreiben.

00:10:01: Nein, also überhaupt nicht.

00:10:02: Wir sind ein unabhängiges Haus und was wir schreiben, ist noch nicht das entscheidende.

00:10:07: Redakteure.

00:10:09: Anhand von Richtlinien und am Ende auch der Chefredakteur, wenn der sagt, da müssen wir mal wieder was machen.

00:10:15: Aber das kommt jetzt auch nicht so oft vor, sondern wir wissen, was zu tun ist.

00:10:20: Aber es ist ja im Prinzip so, wie wir es uns wünschen in einer freiheitlichen Demokratie.

00:10:24: Das kann man, glaube ich, ja einfach auch nochmal festhalten.

00:10:26: In einer Welt, die ein Bewegung ist, wo es vielleicht anderen Orten nicht so ist, kann man sagen, ist dann die WKZ und hoffentlich auch Weibling ein Hort der Liberalität, der Meinungsfreiheit.

00:10:38: Das empfinde ich durchaus so, absolut.

00:10:40: Und die Themenauswahl, das erkläre ich gerne, liegt aber nicht so im Belieben des Redakteurs.

00:10:48: Ich sage immer, jeder kann mal seinen Steckenpferd reiten.

00:10:51: Ich gehe auch gerne zur Ausstellung der Galerie Stil und berichte vorab drüber.

00:10:58: Aber wir sehen ja sehr genau, was tatsächlich gelesen wird.

00:11:02: Das sehen wir anhand von Klickzahlen online, aber auch des ePaper.

00:11:05: Das ist ja praktisch eins zu eins die gedruckte Zeitung.

00:11:08: Das sehen wir jeden Tag ganz genau, was die Leute wirklich lesen.

00:11:11: Und was lesen sie?

00:11:12: Unter anderem lesen die gerne über den Einzelhandel in der Stadt und noch mehr über die Gastronomie.

00:11:17: über das S-Bahn-Kaus in der Region.

00:11:20: Das sind so die Klassiker und auch Wohnen ist ein ganz steiges Thema, aber Bildung, Erziehung.

00:11:27: Aber tatsächlich, wir sprechen von Must-Themen, weil die Themen sind, über die man was missen muss, um gut durchs Leben zu kommen.

00:11:37: Also das sind einfach die Themen, die die Leute im Alltag betreffen.

00:11:40: Und auch Arbeitsplätze, denken wir an Bosch.

00:11:43: Synthekonstil und so weiter.

00:11:45: Aber sind ja dann leider meistens immer die negativen Dinge, die klar eine viel höhere Wirkung haben, als manchmal auch das Positiv.

00:11:51: Das

00:11:51: muss nicht unbedingt zu sein, wie es in der Wirtschaft eben auch ist.

00:11:57: Also wenn Synthekon beschließt wird, gehen weg von Weiblingen, das ist negativ, wird natürlich viel gelesen.

00:12:03: Aber wenn Stil das Synthekongelände aufkauft und das eine positive Entwicklung nimmt, dann wird das natürlich auch sehr viel gelesen.

00:12:10: Und gibt es auch Diskussionen über die Artikel, also kriegen Sie Feedback, was manchmal Tonalität, Sprachstil eines Artikels angibt.

00:12:20: Gibt es Lesereaktionen, gibt es Beschwerden oder auch wenn Sie manchmal durch die Fußgängerzone gehen Sie sagen, Herr Köbel, letzte Woche, da haben Sie das und das geschrieben.

00:12:29: Das hat mir überhaupt nicht gepasst.

00:12:31: Das gibt es durchaus auf allen Ebenen.

00:12:33: Also Feedback machen wir auch erstmal selber.

00:12:35: Es gibt bei uns das Vier-Augen-Prinzip, also jeder Artikel, der irgendwie rausgeht.

00:12:40: Auch online ist erst mal von jemandem auch gelesen und da spricht man dann schon auch über überschriften Tonalität und alles andere, was dazugehört.

00:12:49: und Bläserfeedback, klar, gibt es immer.

00:12:52: und das ist das Tolle auch am Lokaljournalismus, dass man das manchmal auch sehr unmittelbar bekommt.

00:12:59: Wie Sie sagen, auf der Straße oder die Leute rufen an, also das gibt natürlich größere Medienhäuser, da weiß man schon gar nicht, wie man die ... Redakteure erreichen soll.

00:13:11: Das ist dann so ein bisschen abgehoben.

00:13:14: Da würde ich gar nicht mit tauschen wollen.

00:13:15: Die schreiben dann über überregionale Dinge, aber haben diesen Kontakt nicht.

00:13:21: Und das ist der

00:13:21: nahe Menschen dann.

00:13:22: Ja und deswegen auch bei jedem Artikel, den wir schreiben, müssen wir auch immer bedenken, wir müssen diesen Menschen über das schreiben, hinterher auch in die Augen schauen wieder.

00:13:31: dran denken, was das mit dem macht.

00:13:33: Also wir haben da auch eine Verantwortung, dass jetzt nicht Leute da in der Öffentlichkeit irgendwie schlecht darstellen oder so.

00:13:39: Also deswegen ist Journalismus oder Lokaljournalismus wahrscheinlich auch wichtiger als er jemals war, oder?

00:13:46: Das finde ich auf jeden Fall so, weil unsere Demokratie ist... gefährdeter, als wir uns das vielleicht vor einigen Jahren noch hätten vorstellen können.

00:13:55: Und so wie die Kommunalpolitik, der Gemeinderat hier wirklich, da kann Institution oder Demokratie sind, so finde ich, ist auch der Lokaljournalismus tatsächlich, weil sonst würden die Leute von dem, was hier passiert, gar nichts erfahren.

00:14:09: Also es ist eine Horrorvorstellung, wie es in weiten Teilen der USA ist und leider mittlerweile auch in Teilen Ostdeutschlands, dass es keine Lokalzeitung mehr gibt, sondern nur noch Anzeigenblätter.

00:14:20: Facebook oder soziale Medien und die Leute da ungefilterte Nachrichten oder Fake News nur konsumieren.

00:14:29: Es ist alles in Bewegung, wie immer und ich meine auch ihr Beruf ist ja in Bewegung.

00:14:34: Wie hat sich denn das Leserverhalten und auch vielleicht das Leselfverhalten in den letzten zehn Jahren verändert?

00:14:40: und wer ist denn eigentlich ihr typischer WKZ-Laser?

00:14:44: Der Leser, da witzeln wir immer ein bisschen drüber, weil den gibt es so natürlich nicht.

00:14:49: Es gibt auch immer zunächst mal auch die Leserin und alle sind unterschiedlich alt und haben alle ein ganz unterschiedliches Nutzungsverhalten, aber ich glaube, das sind auch Dinge, die jeder, der irgendwas verkauft und wir verkaufen ja auch Nachrichten, die jeder weiß, es gibt ganz unterschiedliche Zielgruppen und die wir natürlich auch alle versuchen zu bedienen.

00:15:12: Wie hat sich das Leseverhalten verändert?

00:15:13: Das hat sich vor allem verändert.

00:15:14: Das ist natürlich früher die gedruckte Zeitung im Vordergrundstand.

00:15:19: Die gibt es immer noch.

00:15:19: Gott sei Dank.

00:15:20: Und meines Erachtens wird es auch noch eine ganze Weile geben.

00:15:25: Aber dann gibt es eben das ePayback und es gibt vor allem online.

00:15:28: Also bei uns ist es ja ein ZVW Plus, das Digitalangebot.

00:15:32: Und da geht halt alles viel schneller.

00:15:35: Wir sind online first.

00:15:36: Die Artikel erscheinen in aller Regel zuerst online.

00:15:40: Und wenn irgendwo was Dramatisches passiert, also im Blaulichtbereich, es brennt im meisten Teil oder so, da geht es vor allem darum, dass wir möglichst schnell sind.

00:15:49: Aber jetzt nicht nur mit irgendwem Quatsch und Gerüchten da natürlich online gehen, sondern das muss natürlich alles bestätigt sein.

00:15:57: Das heißt, dann sage ich mal so, dann unterscheidet sie dieser Teil des Jobs ja auch nicht von einem Online-Nachrichten-Porteil.

00:16:04: Also das bedienen sie ja auch, aber eben immer mit dem fundierten Handwerkszeug eines Journalisten.

00:16:11: Ganz genau, also ebenso wichtig wie Schnelligkeit oder vielleicht auch noch ein bisschen wichtiger ist uns, dass die Informationen, die wir dann veröffentlichen, auch stimmen.

00:16:20: Manchmal mutmaßt man ja auch, dass die Zeitung vor allem eine ältere Leserschaft bedient.

00:16:27: Also wir zwei werden ja eigentlich in unserem Alter mitten im Leben die klassischen Zeitungs- oder Zeitungsabonnenten.

00:16:34: Ist dem so?

00:16:35: Und aber wie versuchen Sie denn nach junge Zielgruppen für sich zu gewinnen?

00:16:40: Wir in unserer Generation sind sogar noch etwas unter dem Durchschnittsalter.

00:16:46: Also ich bin fünfundfünfzig.

00:16:48: Und also das Durchschnittsalter, das Printabonnent ist tatsächlich recht hoch.

00:16:54: Aber wir haben natürlich, wie gesagt auch ... E-Paper, ich kenne jetzt da keine Zahl, das wird tendenziell etwas jünger sein und vor allem ist ganz klar, dass die Abonnenten im FETVW Plus im Durchschnitt jünger sind.

00:17:10: Und die wollen wir eben mit digitalen, schnellen und zeitgerechten Angeboten bedienen und die interessieren sich für andere Themen.

00:17:19: Letztendlich läuft alles irgendwie über die Themen.

00:17:21: Gibt es denn eine Geschichte aus Ihrer Zeit als Redakteur, die Sie persönlich am meisten berührt hat?

00:17:28: Wir haben mal, das war zu dieser Flüchtlingswelle.

00:17:33: Wann war das nochmal?

00:17:34: Zwei Dünne,

00:17:35: fünfzehn,

00:17:36: sechzehn, so um den Dreh rum.

00:17:38: Da haben wir mal eine größere Serie gemacht über die Flüchtlinge, die hier angekommen sind und die ganzen Chancen und Probleme, die damit verbunden waren und auch die Frage, warum kommen die eigentlich?

00:17:51: Da hatte mein Chefredakteur die Idee, warum fahren wir da nicht mal hin, wo die herkommen.

00:17:56: Und so kam es, dass ich mal mit meinem Fotokollegen Benny Büttner dann nur nach Pristina in Kosovo gefahren bin, vor ein paar Tagen.

00:18:06: Und das haben wir dann tatsächlich auch lokal hier an Weiblingen angebunden, in dem dankungswerterweise die Ausländer beauftragen.

00:18:16: Da hat man früher gesagt, der Stadt da auch einen Tipp gegeben hat.

00:18:19: Große Waren, die hier arbeiten und über denen.

00:18:22: Da habe ich einfach mal angefragt.

00:18:23: Kennen Sie da Leute?

00:18:24: Haben Sie da Familie?

00:18:25: Und der hat mich jetzt vermittelt.

00:18:26: Der hat das ganze Familiennetzwerk, der aktiviert.

00:18:29: Da hatten wir drei Tage lang hier das Land, diese Leute kennengelernt.

00:18:33: Und es war so herzlich, wie wir aufgenommen wurden.

00:18:36: Die hatten nichts anderes entschieden, als uns einfach zu zeigen, was das von tolles Land ist.

00:18:42: Gut, Sie haben schon gesagt, dass es in zehn Jahren noch gedruckte Lokalzeitung geben wird, dann glauben Sie ja nicht nur an das Produkt, sondern auch an den Beruf.

00:18:50: Jetzt ist ja Ihre Frau auch Journalistin und Kinder haben Sie auch.

00:18:54: Würden Sie denn Ihren Kindern, wenn die Frage, du Papa, ich überlege gerade, was ich beruflich machen will, würden Sie den Raten in den Journalismus oder in den Lokaljournalismus zu gehen?

00:19:05: Ich denke schon, also das Interesse besteht an meiner große Tochter ist das Delfa, aber die findet es ganz gut.

00:19:09: Ja, das geht schneller

00:19:10: als man denkt.

00:19:11: Und auch die Kleine mit Acht.

00:19:14: Aber ob es dann, wenn die mal so groß sind, tatsächlich noch die gedruckte Zeitung so gibt, wie wir sie heute kennen, weiß ich nicht.

00:19:22: Aber mir persönlich und viel meiner Kollegen uns ist, ehrlich gesagt auch, nicht so wichtig, ob wir jetzt auf Papier schreiben oder in welchem Medium das dann veröffentlicht wird.

00:19:32: Hauptsache, es gibt diese Art von Journalismus.

00:19:35: Und da bin ich mir sicher, den wird es hoffentlich noch lange geben.

00:19:39: Dafür arbeiten wir.

00:19:40: Das ist eigentlich so das Sinn unserer Arbeit, das es denn weiterhin gibt als Teil unserer Demokratie.

00:19:47: Daran sehe ich so den Sinn der Arbeit.

00:19:51: Manchmal guckt man ein bisschen oft auf die Klickzahlen, denkt sich, was soll das eigentlich überhaupt die ganze Zeit?

00:19:58: Aber das ist so der tiefere Sinn, der dahinter steht.

00:20:01: Jetzt kommen wir mal nach Weiblingen.

00:20:03: Was macht denn für Sie Weiblingen aus?

00:20:06: Ich bin Weibling.

00:20:07: Es ist eine sehr lebendige Stadt mit vielen tollen Menschen.

00:20:10: Es hört sich jetzt so klischeehaft an.

00:20:12: Das ist aber natürlich auch so.

00:20:14: Es gibt hier ganz viel engagierte Bürger.

00:20:16: Das merkt man auch der Stadt an.

00:20:20: eine Größe, dass die Stadt auch wirklich für uns auch schon ein bisschen spannend ist.

00:20:26: Aber andererseits ist es auch nicht so unüberschaubar, groß.

00:20:30: Das ist das Schöne.

00:20:31: Man kennt sich auch irgendwie.

00:20:33: Sie sprechen die Sätze, die wir den Unternehmern auch immer sagen.

00:20:35: Kurze Wege, man kennt sich.

00:20:38: schnelle Lösungen.

00:20:41: Wir könnten für vierzehn Tage vielleicht mal den Job wechseln.

00:20:44: Sicherlich.

00:20:45: Ich kann wirklich für Weiblingen auch schwärmen.

00:20:47: Und ich wollte gerade sagen, was wirklich ganz besonders ist in Weiblingen, ist, wenn wir hier ein paar Schritte weitergehen, raus total aue.

00:20:56: Als die Kinder noch kleiner waren, waren wir ganz gerne in diesem Piratenspielplatz.

00:20:59: Und wenn Sie da so rüberschauen, wie das Bürgerzentrum sich da perfekt wunderschön in der Architektur da einfügt.

00:21:07: Dieser wahnsinnig große Park letztendlich ist da ein Park.

00:21:11: Und dann die Nähe der Stadt und dann können Sie rübergehen zur Schwaleninsel und im Biergarten und das ist der nächste Spielplatz.

00:21:19: Also super.

00:21:19: Also Sie könnten bei uns noch anfangen als Standard Promoter, aber sehe ich aus.

00:21:24: Ich glaube dieses Thema, dass das Grüne an die Stadt hinanreichendes Wasser, das ist schon auch ein Alleinstellungsmerkmal, was wir hier auch im Remstall haben.

00:21:32: Und wo sehen Sie Herausforderungen für die Stadt?

00:21:34: Sie dürfen jetzt sozusagen Gemeinderat, Obel, Wirtschaftsförderer, Stadtplaner, Stadtentwickler.

00:21:40: alle einnehmen, die Sie gerne hätten?

00:21:42: Gut, die Herausforderungen, Sie kennen Sie diese Besonderheit, viele fallen in Ihren Bereich, das ist natürlich jetzt der Strukturwandel in der Region.

00:21:50: Die Einflussmöglichkeiten der Stadt sind da sicherlich auch irgendwo begrenzt, aber wenn wir uns anschauen, was jetzt da in den letzten ein, zwei Jahren passiert ist, mit Bosch ganz aktuell, das ist natürlich die immense Herausforderung.

00:22:02: Und dann ist es nicht nur Weiblingen, sondern betrifft einfach die ganze Region, auch das ist der Verkehr.

00:22:09: Und damit meine ich jetzt nicht den Stau am Postplatz.

00:22:12: Der ist vielleicht ein bisschen nervig, aber so schlimm ist es dann vielleicht auch wieder nicht.

00:22:16: Aber was die Bahnpendler jeden Tag hier in der Region erleben müssen, ist eigentlich ein Skandal.

00:22:23: Ja, kann ich nur bestätigen, weil wir haben ja auch Beschäftigte, die von auswärts mit der Bahn kommen oder manchmal kommen sie dann eben auch nicht.

00:22:31: Und jetzt haben wir ja noch was gemeinsam.

00:22:33: Wir beide haben, glaube ich, schon unzählige Lebenszeit in Radsälen.

00:22:39: verbracht und an Gemeinderatssitzungen, Ausschusssitzungen etc.

00:22:42: pp.

00:22:43: teilgenommen.

00:22:44: Wenn Sie da jetzt sitzen, jetzt sind Sie mal ehrlich, denken Sie manchmal auch an Urlaub, an die nächste private Verabredung, an Fußball.

00:22:53: oder haben Sie schon neben Herr Fußball geguckt?

00:22:57: Ich

00:22:58: habe es schon gemacht.

00:23:01: Aber ich habe auch schon sehr intensiv über Fußball nachgedacht, tatsächlich.

00:23:05: Ich mache damit Freunden so ein kleines Tippspiel, da habe ich da auch schon über meinen letzten nächsten Aufstellungs-Szenier.

00:23:10: Oder ich habe auch schon nicht wenige private WhatsApp-Nachrichten verschickt vom Gemeinderat aus und mit den Kollegen, aber auch dienstlich tatsächlich auch gearbeitet heimlich.

00:23:21: Jetzt haben wir noch immer ein schönes Format.

00:23:24: Zum Schluss dieses Podcast.

00:23:26: Wir machen einen Weiblinger Speed-Dating.

00:23:29: Ich nenne Ihnen ein paar oder stelle ein paar Fragen, manchmal auch ein paar Begriffspaare.

00:23:34: Also wie beschreiben Sie Weibling in drei Worten?

00:23:38: Schön, große Park, schöne Altstadt.

00:23:42: Sie haben schon die Talau angesprochen, aber ich stelle die Frage.

00:23:45: Dennoch haben Sie einen Lieblingsort in Weibling und wenn ja, welchen?

00:23:49: Jetzt müsste ich wieder die Thalle erwähnen, aber es gibt übrigens auch einen schönen Ort, da ist nicht so ganz immer im Fokus, das ist diese Brücke zwischen Wasenparkplatz und Galerie.

00:23:58: Hackersteg.

00:24:00: Das

00:24:00: ist dieser Ausblick da über die Räms, ist einfach toll.

00:24:03: und wenn sie über die Jahre da immer mal wieder drüber gelaufen sind, da entstehen ja Inseln, also Neuland.

00:24:08: Und über was oder wen würden Sie gerne mal schreiben?

00:24:11: Das fällt mir schwer eigentlich über das, was ich noch nicht weiß.

00:24:16: Und was lesen Sie?

00:24:16: Privat, Zeitung, Blogs oder die Kicker-App?

00:24:20: Die Kicker-App natürlich, aber auch die Zeit, die Wochenzeit und die Zeit, die habe ich auf Papier abonniert, die lese ich jede Woche und also Blogs, Social Media jetzt eigentlich gar nicht, ehrlich gesagt, aber halt Nachrichtenportale, Tagesschau, Spiegel usw.

00:24:39: Und wenn Sie nicht Journalist geworden wären, was wäre dann Ihr Berufsweg vielleicht gewesen, was hätten Sie sich vorstellen können?

00:24:45: Ich habe mir nie was anderes ernsthaft überlegt, aber ich habe mal Geschichte studiert.

00:24:51: Es wäre vielleicht auch schön gewesen, irgendwie

00:24:52: ...

00:24:55: Aber das ... Ja, ja, ich auch.

00:24:57: So nah war man beim Studium.

00:24:59: Wir

00:25:00: fragen jetzt nicht, in welchen Kneipen wir damals gemeinsam waren.

00:25:03: Aber das habe ich dann relativ schnell wieder verworfen, tatsächlich.

00:25:08: Es war bei mir ziemlich straight to.

00:25:11: Und gedruckte Zeitung oder e-Paper, da können Sie es überhaupt sagen.

00:25:15: Oder beides?

00:25:16: Das e-Paper lese ich selber gar nicht zur Art.

00:25:19: Ich habe die gedruckte Zeit im Zuhause, die lese ich ganz gerne und ansonsten eben nicht e-Paper, sondern ich lese halt auch online.

00:25:25: Also ZVW Plus, das ist tatsächlich...

00:25:27: Sie wissen ja auch schon, was eigentlich drin steht.

00:25:29: Ja.

00:25:30: Und jetzt kolinarisch, Linzen mit Spätzle oder Spaghetti agio agio?

00:25:35: Linzen und Spätzle, ganz klar.

00:25:37: Sehr schön.

00:25:37: Wenn Sie einen Tag OB von Weibling werden, was würden Sie dann tun?

00:25:43: Ah, das ist eine wirklich schwere Frage, Herr Funkels.

00:25:47: Ich habe immer noch das Gefühl, dass die Stadt Weiblingen sich noch nicht so ganz über die Dringlichkeit des Themas Postplatz bewuscht.

00:25:54: Mittlerweile gibt es jetzt doch Pläne, aber ich schreibe seit Jahren drüber, der Postplatz ist so unschön, wo?

00:26:00: jetzt haben wir Hoffnung wegen dieser Rewe-Erweiterung

00:26:04: und

00:26:04: dann irgendwann mal soll der Platz auch neu gestaltet werden.

00:26:10: Aber da sehen wir uns einig und das sage ich auch gerne hier, das hat er ja auch dringend nötig.

00:26:15: Ja, es wäre schön, wenn das alles etwas schneller gehen würde.

00:26:20: Das ist in der Kommunalpolitik.

00:26:22: Dauern die Dinge immer länger.

00:26:23: Auch die Passageschließung hat sechs Jahre gebraucht, wobei die Kommune da jetzt ja gar nicht insofern großartig beteiligt ist.

00:26:31: Aber schauen wir mal positiv.

00:26:33: Tatsächlich

00:26:33: hat man in vielen Themen das Gefühl, dass einfach die, das geht dann zwar in eine richtige Richtung, aber es dauert alles wahnsinnig lange.

00:26:43: Und jetzt zum Abschluss.

00:26:44: Wir zeichnen zumindest diesen Podcast ja auf, wenn ich hier aus dem Fenster gucke, stehen schon die ersten Weihnachtsmarkt, hütten die Weihnachtszeit nahe Weihnachten, ist die Zeit auch, wo man Wünsche äußern kann.

00:26:57: Wenn Sie Weiblingen einen Wunschzettel schreiben durften, was würde als allererstes oben stehen?

00:27:05: Dass es gute Nachfolgelösungen gibt tatsächlich für diese Arbeitsplätze, die jetzt wegfallen.

00:27:10: Und dass vielleicht Bosch doch bleibt, aber das glaube ich jetzt nicht, aber dass dann vielleicht eine gute andere Firma sich wieder ansiedelt, so wie es jetzt mit Coursera im Armeisenbühlen geschieht.

00:27:21: Und außerdem wünsche ich mir tatsächlich... würde ich empfehlen, Wertschätzung für die eigene Stadt.

00:27:29: Ich bin ja gerade eben hierher durchgelaufen.

00:27:32: Durch ein Weihnachtsmarkt, der gerade aufgebaut wird, da wird ja viel gemäckert.

00:27:39: Ich bin ein Fan des Weiblinger Weihnachtsmarkts und ich habe eben den Herrn Rühl von den Oliveros getroffen, der sagte er freut sich schon seit Wochen wie Bolle auf diesem Weihnachtsmarkt, wer ist einer der besten, den er kennt?

00:27:49: und er kennt viele, gemäckert wird überall, aber es ist einfach einer der schönsten.

00:27:54: Das ist ja ein schönes Schlusswort für diesen Podcast, auch für unser Gespräch und für uns.

00:28:01: Mir hat es auf jeden Fall viel Spaß gemacht, mal die Rollen zu tauschen.

00:28:05: Im Januar begrüßt ihr wieder Sebastian Striebig.

00:28:08: Ich sage ganz herzliches Dankeschön und bis aufs nächste Mal.

00:28:12: Das

00:28:22: war das Weiblinger Stadtgeflüßler.

00:28:24: Präsentiert von der Weiblinger Kreiszeitung.

00:28:27: Bleiben Sie immer informiert mit allen wichtigen Neuigkeiten aus Weiblingen und Umgebung.

00:28:32: Die Angebote der Weiblinger Kreiszeitung finden Sie unter abo-shop.zw.de.

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